Do01.11.12 Kinsky + Sturm

Kunstmanöver

 

Kinsky + Sturm

Das Künstlerduo besteht seit Juni 2012 und soll die Gegensätze eines Musiker und eines Malerlebens bildnerisch vereinen. Judith Sturm zeichnet, mal, näht, zerreißt und verarbeitet alltägliche Situationen auf Papier und Leinwand. Kinsky setzt in pathetischer Manier ein Schablonenlogo mit drei Spielautomatenkirschen auf das Werk. Vielleicht ein brutaler Akt doch letztendlich symbolisiert es die Symbiose akribischer Arbeit und spontaner Aktion.

Wie Yin und Yang?

Vielleicht ein Spiegel des Umfelds in dem beide leben. Ost-Berlin. Geprägt durch unterschiedliche Kulturen und ihren unterschiedlichen Lebensläufen.

Kinsky, der als obdachloser Künstler, bewegter Weltenbummler einiges erlebt hat , bewirkt mit seinen Schablonen eine Art Entwertung, beziehungsweise Neubewertung der Kunstwerke von Judith Sturm -  so aktionistisch wie ein Streetart Künstler, der einer Hauswand ,in einem unbeobachteten Moment, ein neues Gesicht gibt. Er lebt in Berlin und Hamburg, wirkt als Musiker und Bootsbauer.

Judith Sturm die preisdotierte Malerin und international vertretene Künstlerin hat eine einzigartige Maltechnik entwickelt und perfektioniert. Aus dem Saarland stammend  ist sie seit 2010 Wahlberlinerin und pendelt zwischen Wien, Berlin und Saarbrücken.

Zitat:

„Was ist Kunst, wie wird sie bewertet aber vor allem wer bewertet sie“ Karl Maria Kinsky Junior

Karl Maria Kinsky Junior – Die Fülle meiner Musik liegt in ihrer Reduziertheit

Deine Musik?

Sie besteht aus wenigen Motiven die in Kombination mit meiner Leidenschaft im Kopf des Zuhörers zu einem großen Ganzen werden.

Musikalisch?

Die Gesamtheit meiner Musikalischen Werke, meiner Kompositionen waren nur eine Wegstrecke auf der Reise zu mir selbst.  Heute fühle mich musikalisch bei mir angekommen, schreibe mein neues Album, Titel: „from my depths“  (aus meiner Tiefe). Es handelt von authentischen Erlebnissen, zollt gleichzeitig Tribut an Jonny Cash, dessen Leben wie ich finde in einer  Parallele zu meinem steht.  [lacht]

Was andere sagen:

„Er ist geprägt von harten Schicksalsschlägen und einigen Nahtoderfahrungen. Selbst ältere Songs bekommen nun eine neue einzigartige Tiefe und musikalische Qualität, als hätten sich seine Erfahrungen in seiner Stimme manifestiert“ Judith Sturm Malerei und Objekte Berlin

“Ein ehrlicher Vollblutmensch, der sein Anliegen in einem VW-Bus herumfährt” Felix von Ackern Autor/Comedian München

„Karl ist verrückt genug, um an das Unmögliche zu glauben und stark genug, es Wirklichkeit werden zu lassen.“ Kerstin Hack  Down to Earth Verlag Berlin

 

Stimmung?

Manisch Melancholisch – Leidenschaft pur !

 

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Fr02.11.12 Wroblewsky

Wroblewsky +  Henschke +  Koch

Pascal á trois


 

Pascal von Wroblewsky, Reinmar Henschke und Thomas Koch sind drei Berliner Jazzmusiker, die schon lange nicht nur in der Hauptstadt was zu sagen haben.

Die Sängerin, der Pianist und der Bassist spielen seit langem mit allem, was Rang und Namen haben und wenn sie Zeit dafür haben, eben auch mal á trois.

 

Diese schöne kleine Trioform zieht den Hörer in die Welt des klassischen Jazzstandards und den vielfältigen labyrinthischen Improvisationen des Genres, ohne sich introvertiert abzuwenden.

Pascal von Wroblewsky, Reinmar Henschke und Thomas Koch überzeugen damit selbst diejenigen, die sonst keinen Geschmack an Jazz  finden.

 

30 Tage Kunst im Orangelab sind für das Trio ein willkommener Anlass, einige neue Songs vorzustellen und improvisatorisch daran herumzuexperimentieren, was dabei herauskommt, kann man nie genau wissen, aber spannend bleibts allemal.

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Sa03.11.12 Goldfish

…hinter Glas

Wenn man als Musiker nach ein paar Jahren im „Geschäft” viel gesehen und mitgemacht hat, gibt es im Großen und Ganzen zwei Wege, mit dem Dasein umzugehen:

Entweder man begibt sich in die Hände einer großen Firma und wird mehr oder weniger zum Angestellten – oder man macht mit ein paar Freunden weiter seine eigene Musik, so wie damals, als alles anfing.

Goldfish sind trotzig. Sie machen es „wie früher”. Eines Tages kommt dann Steve Morell und macht der Band eine Liebeserklärung: So entstand der Longplayer „Coming Home” auf dem Label ‘Pale-Music’.

Die Band – Danuta, Ef, Benni, Lutz und Tilman – lebt vom kompromisslosen Glauben an den eigenen Geschmack. Die Einflüsse der Bandmitglieder – von den Wipers über die Breeders bis zu Portishead und indischer Tabla-Musik – werden neu gewichtet und gemixt, und heraus kommen Songperlen unerhörter Dichte und Intensität. Dabei treffen elegische Tracks wie „About today“ auf sphärische Stücke wie das schwebende „Snow”, dem Soundtrack zum Fernweh.

Goldfish gelingt es durch die gesunde Rücksichtslosigkeit einen eigenen Charakter zu präsentieren. Hörbar etwa in dem Ohrwurm „Carry Your Name”, eine surreale Liebeserklärung, oder dem maschinenartigen, hypnotisch-wütenden „Rock The Floor”.

Die Texte von Danuta sind, so sagt sie, „eine Mischung aus eigenen Erfahrungen, gehörten Geschichten und meinen Vorstellungen dazu”. So geht es im CD-Opener „My House” um die Verteidigung dessen, was man ›Zuhause‹ nennt; „Watch Out For The Bird Songs” ist ein Aufruf, nicht in Selbstmitleid zu versinken.

Der Sound von Goldfish überzeugte übrigens auch die Produzenten Thomas Stern und Olsen Involtini. Während Stern, ehemaliges Mitglied von Crime & the City Solution und Produzent von Meret Becker und Katharina Franck, für einige Stücke seinen Bass wieder auspackte, fertigte Olsen (Seeed, Bela B) einen hübschen Mix von „Carry Your Name”.

Releases:
Berlin Insane II, Compilation, Pale Music 006
Bleib Gold Mädchen, Compilation, MerMer Records 003
Berlin Insane IV, Compilation, Pale Music 018
Goldfish ’coming home, Album, Pale Music 021

www.goldfish-music.de
www.facebook.com/goldfishworld

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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So04.11.12PierreSanoussi-Bliss

Bettinas Wuff

  Jenseits des Prolls

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Mo05.11.12AnnRosaLux&OliverMarlo

Ein…..wechselreigen

„Ein …..wechselreigen
Sandrock/Schnitzler – ein Briefwechselreigen – Sandrock und Schnitzler, die Geschichte einer Liebe in Briefen und mehr …
Sie begegnen sich spät und beginnen eine Affäre voller Leidenschaft und Hingabe in der Kunst, im Theater und in der Wirklichkeit,
die eine Fahrt ins Ungewisse wird …“

Oliver Marlo und Ann Rosa Lux

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Di06.11.12 Winnie Böwe

singt Hanns Eisler

Hanns Eisler ist den meisten nur als Komponist der DDR-Nationalhymne
bekannt. Vor 50 Jahren starb er in Berlin-Pankow. Winnie Böwe,
Schauspielerin, Sopranistin und Eislerverehrerin zeigt, daß in diesem
klugen, witzigen, widerborstigen, großen Komponisten noch viel mehr
steckt. Begleitet von der Pianistin Alexandra Goloubitskaia bringt sie
sowohl Brechts Theatersongs als auch frühe Werke und Teile aus dem
Hollywooder Liederbuch zu Gehör. Der Eisler hat eine Menge mit uns zu tun!

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Mi07.11.12Flaig&Schweinbenz

Schön schaurig – Balladen

 

SCHAURIG SCHÖN  Balladen von Robert Schumann und Carl Loewe

“Wer reitet so spät durch Nacht und Wind…” – Wer kennt sie nicht, die vermutlich bekannteste Ballade in deutscher Sprache, den Erlkönig, kongenial vertont von Franz Schubert! Aber wer kennt die aufregende Vertonung von Carl Loewe, oder den literarischen Vorgänger, die Ballade “Herr Oluf reitet spät und weit…” von Johann Gottfried Herder?

Bekannte und zu Unrecht unbekannte Geschichten erzählen Markus Flaig und Jörg Schweinbenz in ihrem Programm, reflektiert durch freie Klavierimprovisationen: unter anderem wird Robert Schumanns Melodram “Die Ballade vom Heideknaben” ein improvisiertes Melodram nach einem Text von Erich Kästner an die Seite gestellt.

Spätestens seit seinem Erfolg beim Internationalen Bachwettbewerb Leipzig gehört Markus Flaig zu den gefragten Sängern seiner Generation. Davon zeugen sowohl Konzertreisen im In- und Ausland als auch von der Kritik gelobte CD-Einspielungen. Mit Jörg Schweinbenz, der 2008 eine Professur für Schulpraktisches Klavierspiel an der Universität der Künste in Berlin annahm, erarbeitet er sich seit den gemeinsamen Studientagen ein immer größer werdendes Liedrepertoire.

Es verspricht ein ebenso anregender wie unterhaltsamer Abend zu werden.

Robert Schumann:

Frühlingsfahrt
Die beiden Grenadiere
Belsazar
Der Soldat
Ballade vom Heideknaben

Carl Loewe:

Herr Oluf
Prinz Eugen
Odins Meeresritt
Erlkönig
Süßes Begräbnis
Tom der Reimer

Markus Flaig  und Jörg Schweinbenz

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Do08.11.12 FRIDO

…singt seine Läden und anderer Leute Leid.


30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Fr09.11.12 Bijan Sabet

Mein Name ist Jim und andere Kurzgeschichten

Was macht man als zu klein geratener blonder Jüngling mit schönem Mädchengesicht…? Man lässt sich von den anderen Jungs verprügeln und von den Mädchen anhimmeln… Jims Lebensbeichte ist eine augenzwinkernde Geschichte über das Erwachsenwerden, Mädchen, Musik und wahre Liebe…

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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Sa10.11.12 Duo Nuage

Kammermusik für Violoncello und Klavier

Lillia Keyes und Andrea Marie Baiocchi

Samuel Barber (1910-1981)

Sonate für Violoncello und Klavier op. 6 (1932)

1. Allegro ma non troppo

2. Adagio

3. Allegro appassionato

Ludwig van Beethoven (1770-1827)

Sonata für Klavier und Violoncello op. 102 Nr. 1

1. Andante – Allegro vivace

2. Adagio – Alegro vivace

Sergej Prokofjew (1891-1953)

Sonate für Violoncello und Klavier op. 119 (1949)

1. Andante Grave

2. Moderato

3. Allegro, ma non troppo

Lillia Keyes, Cello

Lillia Keyes wurde 1986 in Poughkeepsie, NY, USA geboren. Ersten Cellounterricht erhielt sie bei Nanette Koch im Alter von sechs Jahren. Nach dem Abschluss des Jungstudiums an der Juilliard School in New York, bei Ardyth Alton und Fred Sherry, studierte sie an dem Cleveland Institute of Music bei Prof. Stephen Geber. Direkt nach dem Bachelor-Studium wurde sie in die Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim aufgenommen. Im Sommersemester 2011 begann sie ein Masterstudium an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Markus Nyikos. Meisterkurse besuchte sie bei Gary Hoffman und Prof. Wolfgang-Emanuel Schmidt.

Andrea Marie Baiocchi, Klavier

Die Pianistin Andrea Marie Baiocchi war von 2005 bis 2011 Assistentin von Thomas Quasthoff und Korrepetitorin seiner Klasse an der Musikhochschule “Hanns Eisler”, Berlin. Zurzeit hat Sie ihre eigene Korrepetitionsklasse an der Hanns Eisler.  Als Solistin und Kammermusikerin tritt sie in den USA und Europa auf, unter anderem in der Carnegie Hall New York, der Berliner Philharmonie, im Wiener Musikverein, in der Cité Internationale des Arts in Paris und in der Canadian Opera Company’s Four Seasons Center for the Performing Arts in Toronto. Andrea Marie Baiocchi stammt ursprünglich aus Chicago und hat ihre Ausbildung an der Indiana University in Bloomington bei Evelyne Brancart und Jean-Louis Haguenauer, und in Paris bei Hortense Cartier-Bresson erhalten. Darüber hinaus hat sie Liedbegleitung bei Leonard Hokanson und Eric Schneider studiert und an zahlreichen Meisterklassen teilgenommen.

Als Duo Nuage arbeiten die beiden Musikerinnen seit Dezember 2011 zusammen.

 Andrea Marie Baiocchi – Lillia Keyes

30TageKunst im orangelab

Beginn 20 Uhr

Ernst-Reuter-Platz 2

10587 Berlin

Eintritt 10 €

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